Ein Raclette-Abend ist Geselligkeit pur: Alle sitzen um den Tisch, jeder belegt sein eigenes Pfännchen, und das Essen dauert entsprechend lang. Klassisch gibt es Kartoffeln, Käse und Essiggemüse, aber mit einer breiten Auswahl an Gemüse wird der Abend leichter und farbiger. Gerade im Herbst und Winter kommt das gut an.
Gemüse für die Pfännchen
Für die Pfännchen eignen sich Pilze, Peperoni, Zucchetti, Zwiebeln, Cherrytomaten, Mais, Brokkoli und Blumenkohl. Schneide alles in kleine Stücke oder dünne Scheiben, damit es schnell gar wird. Festes Gemüse wie Rüebli oder Blumenkohl wird besser vorgegart, entweder kurz gekocht oder im Backofen geröstet, sonst bleibt es hart.
Auf dem Grill oben auf dem Raclette-Gerät kannst du zusätzlich Gemüsespiesse, Peperoni-Streifen oder Zucchetti-Scheiben braten. Bestreiche das Gemüse dünn mit Öl, würze es mit Salz und Pfeffer, und wende es, sobald es Farbe genommen hat. So gibt es Abwechslung und etwas Knackiges zum Käse.
Beilagen und Saucen
Als Beilage gehören Kartoffeln dazu, am besten kleine, festkochende Sorten, die in der Schale gekocht werden. Dazu passen Essiggurken, Perlzwiebeln, ein gemischter Salat und frisches Brot. Ergänze den Tisch mit Kräuterquark, einer Joghurtsauce oder einem Tomaten-Dip für alle, die es milder mögen.
Der Käse steht natürlich im Mittelpunkt, aber Gemüse kann ihn ergänzen, nicht ersetzen. Lege Gemüsestücke, Kartoffelscheiben und eine Tranche Käse ins Pfännchen und lass alles zusammen schmelzen. Würze mit Pfeffer, Paprika oder frischen Kräutern. Wer kein Fleisch mag, kann den Abend ganz vegetarisch gestalten und trotzdem alle satt bekommen.
Für Kinder und Gäste, die nicht alles mögen, lohnt sich eine kleine Auswahl an milden Zutaten. Mais, Cherrytomaten und Champignons sind meist beliebt. Ein Teller mit rohem Gemüse zum Knabbern, dazu ein Dip, sorgt für eine schöne Pause zwischen den Runden mit Käse. So kommt mehr Gemüse auf den Tisch, ohne dass jemand es merkt.
Bereite das Gemüse am besten schon vor dem Essen vor, damit du während des Abends nicht in der Küche stehst. Schneide alles, verteile es in Schalen und stelle sie kühl. Den Käse nimmst du erst kurz vor dem Essen aus dem Kühlschrank. Räume Reste abgedeckt weg und erhitze sie vor dem Essen gründlich. Mit ein bisschen Planung wird der Abend entspannt und schön.