Ein gutes Dressing macht aus einem einfachen Salat ein richtiges Gericht. Fertige Soßen aus der Flasche sind bequem, aber selbst gemachte schmecken frischer und lassen sich genau nach deinem Geschmack anpassen. Dazu brauchst du nur wenige Zutaten, ein Glas mit Deckel und etwas Zeit.
Die Grundregel
Jedes Dressing besteht im Kern aus Öl, Säure und Würze. Als Öl eignen sich Olivenöl, Rapsöl oder Sonnenblumenöl, als Säure Essig oder Zitronensaft. Dazu kommen Salz, Pfeffer und etwas Süße, zum Beispiel Honig, damit die Säure nicht zu scharf wirkt. Wer diese drei Bausteine kennt, kann fast jedes Dressing frei zusammenstellen, ohne ein Rezept zu brauchen.
Für die klassische Vinaigrette gibst du Essig, Senf, Salz und Pfeffer in ein Glas und verrührst alles. Dann gießt du das Öl nach und nach dazu und schüttelst das Glas kräftig, bis sich alles verbunden hat. Der Senf hilft dabei, dass Öl und Essig zusammenbleiben. Probiere immer mit einem Salatblatt und nicht mit dem Löffel, denn so schmeckst du, wie das Dressing auf dem Salat wirkt.
Cremige und fruchtige Varianten
Ein cremiges Dressing gelingt mit Joghurt oder Quark, verrührt mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und frischen Kräutern wie Dill, Schnittlauch oder Petersilie. Es passt besonders gut zu knackigen Blattsalaten und rohem Gemüse. Wer es kräftiger mag, gibt etwas Knoblauch oder einen Löffel Senf dazu. Mit einer Prise Kreuzkümmel wird daraus ein Dip, der auch zu Ofenkartoffeln passt.
Fruchtige Dressings bringen Abwechslung in den Alltag. Ein Schuss Orangensaft, etwas Apfelessig und Olivenöl passen gut zu Salaten mit Fenchel, Karotten oder Roter Bete. Ein Löffel Marmelade oder Fruchtmus kann als Süße dienen. Sesamöl, Sojasoße und ein Stück frischer Ingwer ergeben ein Dressing mit asiatischer Note, das gut zu Kohl und Gurke schmeckt.
Selbst gemachte Dressings halten sich im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Glas einige Tage. Vor dem Servieren schüttelst du sie kurz auf. Dressings mit frischen Kräutern oder Joghurt sollten allerdings zügig aufgebraucht werden. Gib das Dressing immer erst kurz vor dem Essen über den Salat, denn sonst fallen die zarten Blätter zusammen und werden matt. So bleibt jeder Salat knackig, und du hast immer die Wahl, wie kräftig er schmecken soll.